Laird of Glencairn & Lord of Edinburgh  Instructed by 1st Battalion “ The QUEENS OWN HIGHLANDERS ”
Dudelsackspieler  Klaus Oestreich
Professionelle Schottische Dudelsackmusik & Entertainment
   SPECIALS                                 Jigs & Reels, Strathspeys and others?                                                                                  Viel mehr als Militärmusik!
Gemeinhin wird schottische Dudelsackmusik mit Militär- und Marschmusik verbunden, welche ich natürlich  auch spiele.  Hier ein klassisches Beispiel:  Diese Fehlannahme zielt aber viel zu kurz. Neben den Märschen gibt es “Pure”, also ausschließlich zum Hören  geeignete Musik, Tanz-und Klagemusik, sowie Balladen.  Es gibt auch Musik ausschließlich für Drums. Als Uhren noch nicht allgemein verbreitet waren, war es Aufgabe  des Drum Corps durch entsprechende Signale den Tag zu strukturieren. Aus dieser Zeit stammte die Tradition des  Drum Salute oder auch Drum Fanfare. Hierbei handelt es sich um ausschließlich für die Drums komponierte,  mehrminütige Soli.  Beim Piobairechd handelt es sich um alte barocke Musik. Sie wird auch als Ceol Mor(Schwere Musik) bezeichnet.  Üblicherweise wird hier ein Thema nach strengen Regeln variiert. Das Resultat ist daher eher für Liebhaber solchen Stiles  geeignet. Piobairechd  ist pure Musik im klassischen Sinn und wird ausschließlich von Solopipern gespielt.  Anlässlich eines Todes oder eines Abschiedes wird häufig ein Lament(Klage) komponiert und  angestimmt.  Ceol Beag, die leichte Musik, wird meist von den Pipes & Drums gespielt. Beim March handelt es sich um  Militärmusik. Es gibt 2/4 - 4/4 - 6/8 Märsche, Slow-und Quickmarches, wobei ein Slow March durchaus  “Walzercharakter haben darf.  Die allgemeine Lust zum Tanzen hat verschiedene Arten von Musik hervorgebracht.   Der Reel(altenglisch:Kette) ist seit dem 16. Jahrhundert belegt. Er bezeichnet einen alten keltischen Rundtanz,  welcher ursprünglich religiöser Bedeutung war. Der Reel, ein schneller Tanz im 4/4 Takt, ist charakteristisch für  Schottland.  Der Strathspey soll im frühen 18. Jahrhundert im Tal (strath) des Flusses Spey entstanden sein. In dieser Gegend  war die Fiddle beliebter als der Dudelsack. Es handelt sich beim Strathspey also um typische Fiddlemusic, die  dann wohl von den Dudelsackspielern übernommen wurde..  Die Hornpipe wird erstmals 1290 erwähnt. Ursprüngliche Bezeichnung für ein keltisches Rohrblattinstrument,  wurde der Tanz bis etwa 1760 im Tripletakt (3/2)gespielt. Heute jedoch als 4/4 und deutlich langsamer als Reel  und Strathspey. Ausserdem war die Hornpipe bei Seeleuten sehr beliebt.  Der Jig ist eigentlich eine typisch irische Musik-und Tanzform, die mit der Zeit auch Schottland erreichte und  sich etablieren konnte. Im 16. Jahrhundert war der “Gigue” in ganz Europa auch in der höfischen Musik bekannt  und beliebt. Der Name Jig leitet sich von “Geigen” ab. Single-und Double Jigs werden im 6/8 Takt notiert, der  Tripple Gig steht sogar im 9/8 Takt.   Die “Ecossaise” geht auf einen alten schottischen Rundtanz mit Dudelsack zurück, der sich im 19. Jahrhundert in  ganz Europa verbreitete. Beethoven, Schubert und Chopin verwandten die Form der Ecossaise in ihren  Kompositionen.  Die Ceilidh bedeutet eigentlich Feier oder Fete. Ceilidh ist Musik, die zu Dorffesten, Hochzeiten etc. gespielt wird.  Der Dudelsack ist hier nur eines von vielen Instrumenten wie Fiddle, Tin Whistle, Drums, Akkordeon, Banjo,  Bodhran.                                                                                                      Es darf getanzt werden!! Innovative Kompositionen revolutionierten die traditionelle Musik von Grund auf. In den 90 er Jahren wurden  eigenwillige Neukompositionen wie “Nelson Mandelas Welcome to Glasgow” geschaffen:   Afrikanischer Gesang und Rhythmus wird langsam zu schottischen Pipes übergeleitet, wobei die Melodie und der  Rhythmus kaum verändert wird. Ethnische Klänge sind seitzeinigen Jahren fester Bestandteil der “Dudelsack-Weltmusik”. Der Einfluss von arabischer mit europäischer Musik ist nach meiner Meinung virtuos von dem blinden galizischenDudelsackspieler HEVIA verknüpft worden...einzigartig mit viel Empathie und Können!! Die lange Tradition der schottischen Musik erhielt gegen Ende des 20. Jahrhundert interessante neue Impulse: Seit Mitte der 80er Jahre wurden  Pipes & Drums in Rock & Pop integriert. Spektakulär in Szene gesetzt wird die Verknüpfung z.B. von den Red Hot Chilli Pipers mit E-Gitarre, Percussion-Drums und Bagpipes! Diese Vermischung und Weiterentwicklung, in gegenseitiger Achtung und Existenzberechtigung, ist kein Stillstand, sondern Ausdruck von  purer Lebensfreude!    
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Drum Salute Drum Salute Nelson Mandelas Welcome.. Nelson Mandelas Welcome.. Pipes & Drums Pipes & Drums Lament Piobairechd Lament Piobairechd Ceol  Beag Reel Strathspey Hornpipe Hornpipe Jig Jig Ecossaise Ecossaise Ceilidh Ceilidh HEVIA ! zurück weiter Eigenes Video RED HOT CHILLI PIPERS HEVIA ! zurück weiter Eigenes Video RED HOT CHILLI PIPERS